Huptöne

Mit Hupton ist eine Art Trompetenton gemeint. Du erzeugst ihn durch eine sehr starke Verengung der Lippen. Diese flattern dann nicht mehr so locker wie üblich, sondern sind sehr angespannt und verlangen nach einem hohen Luftdruck beim Ausatmen. Um beides zu bewirken, nimmst du am besten die Zunge zur Hilfe: Sie liegt hinter den Zähnen wie bei „d“ oder „t“ und wird ruckartig zurückgezogen, um den Luftstrom schlagartig freizugeben, etwa wie beim Ausspucken eines Kirschkerns. Es gibt jedoch einige verschiedene Techniken, um Huptöne auf verschiedene Weisen zu erzeugen, die dann auch leicht unterschiedlich klingen. Aber für alle ist die sehr angespannte Lippe grundlegend.

Jedes Didgeridoo hat charakteristische Tonlagen für seine Huptöne. Sie wollen also erst gefunden werden. Meistens gibt es nicht nur einen, sondern eher zwei und auch schon mal bis zu fünf, je nach Bauart des Didgeridoos. Die jeweiligen Frequenzen der Huptöne deines Didgeridoos liegen bisweilen recht weit auseinander, sodass es einige Übung und Anstrengung braucht, die höheren zu erwischen: Denn je höher der Hupton ist, desto mehr Luftdruck und Lippenspannung brauchst du.