Meine Philosophie

Das Instrument der indigenen Bevölkerung Australiens, traditionell aus Eukalyptusholz und von Termiten ausgefressen, führt dich in archaische und mystische Klangsphären. Es kann von meditativ bis perkussiv gespielt werden, von traditionell bis modern, und bietet dir somit einen reichhaltigen Schatz an individuellen Ausdrucksmöglichkeiten.

Das Didgeridoo ist viel mehr als nur ein hohles Stück Holz: Es ist ein spirituelles Kulturinstrument, zumindest für die indigene Bevölkerung Australiens. In unserem westlichen Kulturkreis hingegen kann das Digeridoo für uns nicht dieselbe Bedeutung einnehmen. Wenn wir es auf unsere Weise benutzen, schmälert das den ursprünglichen Wert des Instruments und seine kulturell-spirituelle Bedeutung meiner Ansicht nach in keiner Weise.

Vermutlich käme kein gesunder Verstand auf die Idee, zum Beispiel der japanischen Bevölkerung das Spielen christlicher Kirchenorgeln und liturgischer Literatur vorzuenthalten oder gar zu verbieten.

Meine Art zu spielen

Meine Art, Didgeridoo zu spielen, ist geprägt u.a. durch Unterricht bei Michiel Teijgeler sowie durch Workshops bei Dubravko Lapaine, Zelday Karssen und Zalem Delarbre. Weitere Inspirationen kommen von Tyler Spencer, Ondřej Smeykal und Larry Gurruwiwi.

Traditionelle Spieltechniken und Rhythmen mit modernen, westlichen Ideen zu verbinden ist meine Art, das Didgeridoo zu interpretieren und einen individuellen Didgesound zu kreieren.