Didgeridoos kaufen

Bei mir kaufen

Ich biete ausschließlich meinen Schülern bzw. im Rahmen einer Schnupperstunde zwar einfache, dafür aber ausgewählte Didgeridoos an. Es sind Sticks, die ich von Privatpersonen erstanden und so „aufgemöbelt“ habe, dass ein passabler Klang und ein plausibler Preis in einem guten Verhältnis stehen. Meistens sind diese Didgeridoos günstiger als im Einzelhandel. Allemal sind sie geprüft und du kannst sie nach Herzenslust durchprobieren.

Von Experten im Einzelhandel kaufen

Richtig ordentliche Instrumente findet man, wenn man auf Händler schaut, die von Hand ausgewählte, in Australien hergestellte oder aus einheimischen Hölzern gebaute Didgeridoos verkaufen. Diese finden sich nicht nur in Deutschland, Holland oder der Schweiz, auch in Amerika werden schöne Instrumente aus jeweils heimischen Hölzern angeboten. Australische Händler bieten natürlich gerne Produkte aus Australien an, was aber nicht bedeutet, dass man ein wirklich traditionelles Didgeridoo erhält (siehe Instrumentkategorien). Auch in Australien kennt man den Begriff der „freien Marktwirtschaft“ und weiß, wie man mit dem Label „Didgeridoo der Aborigines“ Marketing betreibt und Geld verdient.

Sucht man jedoch nach Händlern, die garantiert Originale aus Australien beziehen, die beispielsweise in Arnhem Land von dazu befugten Aborigines hergestellt und von dort ansässigen namhaften Künstlern bemalt wurden, wird man nur noch selektiv fündig. Ich favorisiere Michiel Teijgeler in Apeldoorn, Niederlande. Die von ihm angebotenen Instrumente sind von unglaublich guter Qualität und ganz sicher authentisch. Da kann man nichts falsch machen. Natürlich haben diese dann auch ihren Preis, aber eine Stradivarius bekommt man auch nicht für 5 €.

Im Musikladen kaufen

Seriöse Musikalienläden bieten Didgeridoos an, meist aus Werkstätten, die passabel klingende Instrumente verschiedener Machart und Herkunft in verschiedenen Preis- und Qualitätsklassen produzieren. Für den Anfang sicher eine vernünftige Alternative.

Von Sammlern kaufen

Einiges Vertrauen mögen Spieler erhalten, die Instrumente aus ihrer Sammlung anpreisen. Oftmals werden große Sammlungen dann doch mal wieder verkleinert, und das ein oder andere Schätzchen mag dabei sein. Preislich werden diese Instrumente doch schon realistisch bewertet.

Von Privatpersonen kaufen

Beliebige Didgeridoos findet man (leider) zu viele in zu schlechter Qualität. Schaut man in die eBay-Kleinanzeigen oder in andere Präsenzen im Internet, ist die Fülle an aus Australien mitgebrachten und seither in der Ecke stehenden Instrumenten schier überwältigend. Die Qualität dieser „Instrumente“ ist es leider meistens nicht. Gleichwohl taugen einige davon als brauchbare Anfänger-Didges, vor allem dann, wenn man noch nicht weiß, wohin und ob man sich überhaupt irgendwohin entwickeln möchte und wird. Da ist für kleines Geld schon etwas Spielbares zu bekommen. Hier ist die meiste Vorsicht geboten: Die Art der Beschreibung des angepriesenen Stücks lässt ziemlich viel Rückschluss über das Nichtwissen des Verkäufers zu, und die Preisvorstellung scheint eine selbstgemachte Wissenschaft für sich zu sein. Zum Teil werden Preise aufgerufen, die jenseits des Marktwertes liegen, und wenn beide Seiten – Verkäufer wie Käufer – keine Idee haben, was sie da handeln, ist der Preis reine Willkür. Am besten ist, man zieht einen Experten dazu oder zumindest jemanden, der etwas Ahnung von der Materie hat, um nicht einfach nur überteuertes Brennholz zu erstehen.

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