Didge-Philosophie

Keine Tasten, Knöpfe, Saiten, Löcher – nur ein hohles Rohr

Das Spielen des Didgeridoos ist nicht nur musikalisch interessant. Es ist zunächst zwar nur ein Holzblasinstrument, hat aber eine ganz eigentümliche Art, Sounds zu erzeugen. Dabei macht es nichts von alleine, außer bestimmte Frequenzen zu verstärken oder abzuschwächen – je nach Instrument anders, daher klingen Didgeridoos oftmals so unterschiedlich.

Spielen ist Singen

Entscheidend beim Didgeridoo ist das, was du als Spieler in das Instrument hineingibst, denn sobald der von dir erzeugte Luftstrom deine Lippen passiert hat, kannst du ihn nicht mehr manipulieren. Von den Lippen bis hinunter zum Zwerchfell stehen dir jedoch einige, zum Teil recht überraschende Manipulatoren und Modulatoren zur Verfügung.

Was du spielen willst, musst du sprechen oder besser: singen können. Was du nicht singen kannst, kannst du auch nicht spielen!

Spüre die Umgebung

Jedes deiner Musikstücke, das du auf deinem Didgeridoo spielst, löst etwas in dir und deinen Zuhörern aus. Nimm deine Umgebung wahr, bette deine Gedanken und Emotionen in diese Wahrnehmung ein, wandle diesen Teil deiner Persönlichkeit in Schwingungen und lass ihn zu Klang werden. Dann erst zeigst du deine „musikalische Seele“ und deine Musik wird lebendig.